Kalte Fusion – Lösung der Energieprobleme?

Wissen Sie ob kalte Fusion unsere Energieprobleme lösen kann? Hier jetzt jetzt das Hintergrundwissen!

Kalte Fusion bezeichnet ein Verfahren, in dem durch Verschmelzen von Atomkernen (Kernfusion) Energie gewonnen wird, ohne die extrem hohen Temperaturen der plasmabasierten Fusionsreaktoren. Ein heute bereits existierendes Gerät der kalten Fusion ist der Farnsworth-Hirsch-Fusor. Dieser war bei seiner Einführung (um das Jahr 1960 herum) das erste Gerät seiner Art. Die Hoffnung, dass man mit diesem Gerät mehr Energie gewinnen könnte, als man reinstecken muss, stellte sich später als falsch heraus. Deshalb wird der Farnsworth-Hirsch-Fusor im Laborbereich nicht als Energiererzeuger, sondern als Neutronenquelle benutzt. Versierten Laien ist es sogar möglich, kleinere Versionen dieses Gerätes selbst zu konstruieren.

Ein Generator, der mit Hilfe kalter Fusion Energie erzeugt, spielt in dem Science-Fiction- und Zeitreiseroman “Professor Allman – Auf der Suche nach der Weltformel” eine Rolle.

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Ein Gedanke zu „Kalte Fusion – Lösung der Energieprobleme?“

  1. Der Farnsworth-Hirsch-Fusor ist kein Gerät der “kalten Fusion”, die Deuteriumionen werden durch die Elektroden auf dieselbe Geschwindigkeit gebracht, wie sie durch Temperatur erreichen würden. Die Entsprechung von mittl. Teilchengeschwindigkeit und Temperatur ist durch die Brownsche Molekülbewegung ebenso bekannt.

    Das ist auch mit ein Grund, warum das innere Grid auf vielen Fotos in rotglühendem Zustand zu sehen ist.

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