Antigravitation: Physikprofessor demonstriert Experiment zur Schwerelosigkeit auf der Erde!

Wissen Sie ob Schwerelosigkeit auch auf der Erde möglich ist? Hier jetzt ein Experiment dazu!

Foto (NASA): Schwerelosigkeit im Weltraum – Außeneinsatz des deutschen Astronauten Hans Schlegel auf der internationalen Raumstation

Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit, meldete die Europäische Raumfahrtbehörde ESA am 23.März 2006: Scientists funded by the European Space Agency believe they may have measured the gravitational equivalent of a magnetic field for the first time in a laboratory.“ (übersetzt: „Wissenschaftler, die durch die Europäische Weltraumorganisation finanziert werden, glauben, dass sie zum ersten Mal in einem Labor, das Gravitationsäquivalent von einem magnetischen Feld gemessen haben könnten“). Was sich unterkühlt wissenschaftlich anhört, ist schlichtweg eine Sensation. Der erst 32-jährige Physikprofessor Martin Tajmar aus dem Forschungszentrum Seibersdorf bei Wien glaubt, er habe mit einer raffinierten Apparatur, ein künstliches Gravitationsfeld erzeugt. Wenn sich das bewahrheitet, dann würde das Unmögliche möglich werden: Schwerelosigkeit auf der Erde!

Versuche gab es bisher genug, ein Antigravitationsfeld auf der Erde zu erzeugen, um die Erdschwere aufzuheben. Vor etwa zehn Jahren behauptete der russische Physiker Physiker Podkletnov ihm sei es in seinem Labor im finnischen Tampere gelungen, die Schwerkraft abzuschirmen mit Hilfe rotierender Keramikscheiben aus Yttrium-Barium-Kupfer-Oxid. Allerdings konnte bisher niemand von wissenschaftlichem Rang die Ergebnisse seiner Experimente bestätigen. So geriet er in den Ruf ein Scharlatan zu sein.

Die Gefahr als Scharlatan zu gelten, möchte Tajmar gar nicht erst eingehen. So machte er 250 Versuche mit immer wieder dem gleichen überraschenden Ergebnis, bevor er sich sicher genug glaubte seine Arbeiten bei einer ESA-Tagung erstmals öffentlich zu präsentieren. Seine Maschine funktioniert auch völlig anders, als die von Podkletnov.

In eine mit Sand gefüllte Holzkiste hat Tajmar einen Vakuumbehälter eingebettet, der mit massiven Stahlträgern verankert ist. In dem Behälter dreht sich bei Minus 270 Grad ein supraleitender 15 cm breiter Ring aus dem seltenen Metall Niob etwa 6000-mal die Minute. Immer wenn er die Rotationsgeschwindigkeit des Rings vergrößert, melden die Messinstrumente einen Antischwerkrafteffekt der 100 Billionen Mal größer ist, als nach den Voraussagen der Einsteinschen Relativitätstheorie sein dürfte.

Zwar macht der Effekt in der Gesamtsumme erst ein Hundertstel der Erdschwere aus, doch Tajmar experimentiert bereits, wie er den Effekt vergrößern kann, um eines Tages Autos durch Antigravitation schweben zu lassen oder in der Raumfahrt die gesundheitsgefährdende Schwerelosigkeit aufzuheben. Das Herzstück der neuen Geräte, die viel stärkere Kraftfelder erzeugen können, ist ein sogenannter „Gravitationstransformator“. Die von Tajmar dazu entwickelten Pläne liegen zurzeit beim Patentamt.

Für die Wissenschaft stellt sich die Frage, welche Modifikationen der Relativitätstheorie nötig sind, um den Effekt zu erklären. Möglicherweise führen solche Änderungen sogar zu einer Art „Weltformel“ nach welcher der Protagonist eines Zeitreiseromans sucht. Der Buch-Titel lautet: „Professor Allman“. In der Science-Fiction-Geschichte sorgen miniaturisierte Antischwerkraftgeneratoren für das Schweben des sogenannten „Waves“, eines Individualtransporters in der Fortschrittswelt.

Links:

DIE ZEIT: Das Ende der Schwere

P.M. Magazin: Antigravitation: Gibt es sie doch?

Das erste künstliche Gravitationsfeld

5 Gedanken zu „Antigravitation: Physikprofessor demonstriert Experiment zur Schwerelosigkeit auf der Erde!“

  1. tja es wird mal zeit dass die menschen ufos entwickeln können, dauert wohl noch und die NASA will nix preisgeben, erst die welt erobern und dann möglicherweise ufos bekannt geben .

  2. Ich habe schon mal von diesesn Experimenten gehört, sie sind nicht gut ausgegangen. Doch wenn Dr. Tajmar es wie beschrieben geschafft hat freut mich das. Ich persönlich wüsste nicht als Astrophysiker wie soetwas zustanden kommt

  3. Ich (als naiver SciFi-Fan) halte es für höchst wahrscheinlich, dass sowohl Tajmar, als auch Podkletnov, Gravitation mit ihren Experimenten erzeugen konnten – zumindest hätten erzeugen können. Solange aber keiner versteht, wann/warum durch Rotation Gravitation entsteht, sollte man eher kleinere Brötchen backen und erst einmal erläutern, wie Photonen scheinbar aus dem Nichts heraus auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen können (z.B. sobald man eine Taschenlampe einschaltet). Wie darf man sich bei einem Photon den “Start”, den “Flug” und die “Landung” vorstellen?

    Vor dem Start als rotierender Doppel-/Dreifachring wie z.B. der Transporter von Carl Sagan aus dem Film Contact? Während des Fluges als zumindest in Flugrichtung nicht mehr rotierender Dipol? Und im Falle einer Landung (scheinbarer Absorbtion) Übergang der Fluggeschwindigkeit in eine Rotationsbewegung aus bisheriger Flugrichtung resultierend mit vergleichbarer kinetischer Energie? So ein Photon im Falle von Doppelrotation das eigene Magnetfeld ebenfalls ausreichend (in Hinblick auf die Rotationsfrequenzen) rotieren lassen sollte senkrecht zum Photon-eigenen elektrischen Feld, könnte man es dann womöglich mit einem Graviton verwechseln? Zumindest ich könnte mir das vorstellen.

    Aber scheinbar ist die Wissenschaft noch nicht reif für das Wissen um die Erzeugung von Gravitation und der damit verbundenen Nebenwirkungen (ganz im Sinne von Stanisław Lem bzgl. des Reifegrads moderner Zivilisationen in seinem Buch “Die Stimme des Herrn”).

    Ich bin deshalb auch auf eine akzeptable und plausible Lösung der Photonenfrage (“Woher kommen sie, wohin fliegen sie, und was tun sie zwischendurch, wenn sie sich nicht gerade an elektromagnetischen Aktivitäten beteiligen?”) gespannt.

    Bis dahin ziehe ich es vor, mich an informativer Science-Fiction-Literatur zu orientieren, statt an Zeit- und Geld vernichtenden Wissenschaften (ohne akzeptable neue und plausible Erkenntnisse), solange es diese noch gibt (zumindest “bis Zeit und Geld ihre Zukunft verloren haben”). Ein Beispiel symptomatisch für die Wissenschaft von Heute:

    10 Franklin = (Elektrische Feldkonstante * Magnetische Feldkonstante ) ^ 0.5

    Wars das schon oder wirds noch schlimmer kommen, bevor es wieder besser wird? Was künstliche Gravitation angeht: als naiver Kringeldreher würde ich es eher mit einem stark rotierenden Elektromagneten versuchen – Rotationsachse senkrecht zum elektrischen (Wirbel-)Feld (sicherlich keine einfache Problemstellung für einen Konstrukteur), anstelle eines supraleitenden Kringels woraus auch immer.

  4. da unser planet durch luftreibung u.evtl. durch sonnenwinde
    statisch geladen ist,wird eine gleichnamige ladung von der erde abgestoßen.Funktioniert mit positiv u.negativ geladenen
    ladungsträgern,die ineinander verschoben werden(vertikal)

  5. Hallo soweit-

    Gravitation aufheben ist so schwer nicht,wenn man weiss wie es geht.
    Aber gleich die grosse Geheimniskrämerei auftischen wirkt unglaubwürdig.
    Wer wissen will, wie man da vorgeht, um wirklich Erfolg zu haben,
    kann mich ja fragen – er sollte aber ein bischen über die Beziehungen zwischen Schwerkraft und Elektromagnetismus wissen.
    Reine Neugier hilft nicht weiter.
    Im Prinzip geht man so vor, dass man zunächst ein elektromagnetisches
    Phasenfeld erzeugt und auf den Schwerpunkt eines beweglichen
    Körpers mitführend ausgerichtet.
    Das ist, wie bereits mehrfach veröffentlicht wurde, nur auf der Grundlage der Rotation sinnvoll.
    Wie diese Rotation allerdings realisiert wird, ist völlig unzureichend und zeigt wenigstens mir, dass keine kongruente Theorie vorliegt.
    Auch die paritätische EH-G-Feldstärke ist nicht nachgewiesen.

    Ich kann aber mit vernünftigen und nicht ganz laienhaften Leuten
    gerne mehr dazu sagen.

    Gruss
    W.Schneider

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