Physikalische Wechselwirkungen zwischen Bewusstsein und Materie entdeckt

Video: Das Problem der Realität oder die Rolle des bewussten Beobachters in der Quantenphysik am Doppelspalt-Experiment aufgezeigt.

Ist das Jenseits das große Internet der Wirklichkeit? Folgt der Dualismus von Körper und Seele den Regeln der Wellenmechanik? Einige renommierte Wissenschaftler vertreten die These, dass seit dem Urknall ein universeller Quantencode existiert.

Zu diesen Avantgarde-Forschern gehört unter anderem Professor Dr. Hans-Peter Dürr, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik in München. Dürr vertritt heute die Auffassung, dass der Dualismus kleinster Teilchen nicht auf die subatomare Welt beschränkt, sondern vielmehr allgegenwärtig ist. Mit anderen Worten: Der Dualismus zwischen Körper und Seele ist für ihn ebenso real wie „Welle-Korpuskel-Dualismus” kleinster Teilchen. Seiner Auffassung nach existiert ein universeller Quantencode, in der die gesamte lebende und tote Materie eingebunden ist. Dieser Quantencode soll sich über den gesamten Kosmos erstrecken.

Konsequenterweise glaubt Dürr – auch aus rein physikalischen Erwägungen – an eine Existenz nach dem Tode. In einem Interview erläuterte er dies wie folgt: „Was wir Diesseits nennen, ist im Grunde die Schlacke, die Materie, also das was greifbar ist. Das Jenseits ist alles Übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere. Das, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen. Wenn ich mir also vorstelle, dass ich während meines diesseitigen Lebens nicht nur meine eigene kleine Festplatte beschrieben habe, sondern auch immer etwas in diesem geistigen Quantenfeld abgespeichert habe, gewissermaßen im großen Internet der Wirklichkeit, dann geht dies ja mit meinem körperlichen Tod nicht verloren. In jedem Gespräch, das ich mit Menschen führe, werde ich zugleich Teil eines geistigen Ganzen. In dem Maße, wie ich immer auch ein Du war, bin ich, wie alles andere auch, unsterblich.”

Auch Dr. Christian Hellweg ist von dem Quantenzustand des Geistes überzeugt. Der Wissenschaftler hat sich nach dem Abschluss seines Physik- und Medizinstudiums am Max-Planck-Institut in Göttingen jahrelang mit der wissenschaftlichen Erforschung der Hirnfunktionen beschäftigt. Es gelang ihm, zu zeigen, dass Informationen im ZNS auch phasenkodiert sein können. In den letzten Jahren widmete er sich dem Studium des Leib-Seele-Problems und der Erforschung von Phantomwahrnehmungen und Halluzinationen. Sein besonderes Interesse gilt dem Tinnitus, einer Phantomwahrnehmung des Hörsinns, auf deren Therapie er sich spezialisiert hat. Seine These bringt er wie folgt auf den Punkt:

„Unsere Gedanken, unser Wille, Bewusstsein und Empfindungen weisen Eigenschaften auf, die als Merkmale des Geistigen bezeichnet werden können. Geistiges lässt keine direkte Wechselwirkung mit den bekannten naturwissenschaftlichen Grundkräften – wie Gravitation, elektromagnetischen Kräften etc. – erkennen. Auf der anderen Seite aber entsprechen diese Eigenschaften des Geistigen haargenau denjenigen Charakteristika, die die äußerst rätselhaften und wunderlichen Erscheinungen der Quantenwelt auszeichnen. Mit der Quantenwelt ist hier derjenige Bereich unserer Welt gemeint, der noch nicht faktisch geworden ist, also der Bereich der Möglichkeiten, der Bereich der Unbestimmtheiten, wo wir zwar »wissen, dass«, aber nicht genau »wissen, wann und wo«. Aus den Zusammenhängen der klassischen Physik ergibt sich mit zwingender Notwendigkeit, dass es diesen Bereich tatsächlich geben muss.”

In ein ähnliches Horn stößt der berühmte Physiker und Nobelpreisträger John A. Wheeler: „Viele Physiker hofften, dass die Welt in gewissem Sinne doch klassisch sei – jedenfalls frei von Kuriositäten wie großen Objekten an zwei Orten zugleich. Doch solche Hoffnungen wurden durch eine Serie neuer Experimente zunichte gemacht.”

Mittlerweile gibt es bereits universitäre Forschungsteams, die sich mit der Interaktion von Bewusstsein und Materie beschäftigen. Zu den führenden Forschern auf diesem Gebiet gehört der Physiker Professor Robert Jahn von der Princeton University in New Jersey. Er kommt zu dem Schluss, dass wenn zwischen menschlichem Bewusstsein und der physikalischen Umgebung in beide Richtungen Wirkungen und Informationen ausgetauscht werden, man eine Resonanz oder „molekulare Bindungsmöglichkeit” auch für das Bewusstsein annehmen muss. Fazit: Dem Bewusstsein müssten demnach ebenso die bekannten Quanten-Eigenschaften zugesprochen werden. Seiner Meinung nach macht es keinen Sinn mehr, Begriffe wie Information oder Resonanz entweder der physischen Umwelt oder dem Bewusstsein zuzuordnen oder physische von geistigen Wirkungen abzugrenzen.
In ganz ähnlicher Weise hat sich bereits der Quantenphysiker David Bohm, ein Schüler und Freund von Albert Einstein, geäußert. Sein Resümee: „Die Ergebnisse der modernen Naturwissenschaften ergeben nur noch einen Sinn, wenn wir eine innere, einheitliche, transzendente Wirklichkeit annehmen, die allen äußeren Daten und Fakten zugrunde liegt. Das Bewusstsein der Menschheit ganz in der Tiefe ist eins”.

Auch der Kernphysiker und Molekularbiologe Jeremy Hayward von der Cambridge University macht aus seiner Überzeugung keinen Hehl: „Manche durchaus noch der wissenschaftlichen Hauptströmung angehörende Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass Bewusstsein/Gewahrsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie eines der Grundelemente der Welt sein könnte – möglicherweise ist es sogar grundlegender als Raum und Zeit. Es war vielleicht ein Fehler, den Geist aus der Natur zu verbannen”. Es wird sogar in Frage gestellt, dass Materie überhaupt ein Grundelement des Universums ist. Der ungarische Physiker und Musiker Ervin László ist zumindest davon überzeugt, dass „ein nichtmaterielles Energiemeer den kosmischen Raum erfüllt”. Quelle: Rolf Froböse, Die geheime Physik des Zufalls: Quantenphänomene und Schicksal – Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären?. Edition BoD, 2. aktualisierte Auflage, Herausgegeben von Vito von Eichborn, Norderstedt, 2008.

Informationen zu den Wechselwirkungen zwischen Bewusstsein und Materie gibt es im Buch Unsterbliches Bewusstsein: Raumzeit-Phänomene, Beweise und Visionen. Es deckt den Zusammenhang zwischen der Quantenwelt und dem Bewusstsein auf. Es gibt naturwissenschaftliche Antworten auf die Grundfragen unseres Seins. Neben der physikalischen Theorie vom Jenseits wird das wahre Gesicht der Wirklichkeit beschrieben. Unter anderem wird gezeigt, dass Bewusstsein der fundamentale Baustein von allem ist, was existiert.

9 Gedanken zu „Physikalische Wechselwirkungen zwischen Bewusstsein und Materie entdeckt“

  1. Seit nahezu ewigen Zeiten spielt die Natur mit uns ein Spiel. Und wir fallen immer wieder von neuem darauf herein. Wir als Menschen, die Vorgänger der Menschheit und deren ihre Vorgänger und die Vorgänger der Vorgänger…

  2. also auf die gefahr hier jeden enttäuschen zu müssen…. meine Erfahrung mit bewusstsein und Materie sind eindeutig, dass das bewusstsein aus der Materie hervorgeht.
    Ich bin beim Fußballunfällen schon 2 mal k.o. gewesen, und in der zeit war mein bewusstsein weg… keine Erinnerungen.
    D.h. dass wenn wir tot sind ist nix weiter… ich bin schon verwundert dass Wissenschaftler anstatt sich damit zu frieden geben, dass sie noch nicht alles verstehen können, dann ein Jenseits oder Weltbewusstsein an den Haaren herbeiziehen, was sie mit Nix und wieder Nix beweisen. Und jede Lücke wird sofort mit Mystik gefüllt, bis wieder einer eine Erklärung findet. Bleibt doch mal vernünftig;)

  3. @Sapere Aude
    Schön dass Du dieser ansicht bist, aber damit ist ja überhaupt nichts bewiesen.
    Nachts Träumt man ja auch und du erinnerst dich nicht an den Traum, hast du deshalb nicht geträumt ?

  4. @sapere Aude
    der rechner, an dem Sie sitzen, ist nicht von sich aus entstanden, es braucht ein gewisses Bewustsein, das vorher darüber nachdenkt, wie die zig verschiedenen bauteile eines rechner´s sinnvoll miteinander funktionieren.
    Ich halte es für ignorant, die Möglichkeit einer planenden intelligenz (welche Form auch immer) vornherein auszuschließen. Letztlich wissen wir es nicht, aber nehmen sie das einfachste Lebewesen, vieliecht eine einzellige Alge, ihr Teilungsprozess ist so verdammt komplex, um den zu beherschen, müssten sie in der lage sein, den inhalt eines Güterwagens voller erbsen in einen
    leeren Güterwagen zu räumen. Aber jede Erbse muss im neuen Güterwagen bitte genau an der gleichen Stelle im bezug zum alten Güterwagen wieder zufinden sein.
    Aber das passiert alles zufällig. Ja nee is klar !!!
    Und ihr rechner setzt sich auch zufällig zusammen. Ausversehen quasie. Und fliegen kann der mensch auch nicht. Schade.

  5. Seit tausenden von Jahren entstehen auf diese Weise die Religionen Die “Schöpfer” waren immer die Intelligentesten ihrer Zeit. Oh!

  6. @Sapere Aude

    “Bewusstsein weg … keine Erinnerungen”
    In dieser Aussage ist Dein Trugschluss enthalten. Ich versuche mal, mit einer Analgie aus der Computertechnik zu verdeutlichen. Das Aufnehmen eines Video, das Du dann auf der Festplatte gespeicherst hast, ist nicht ungeschehen, wenn Du es nicht eben am Bildschirm ansiehst, oder gar es im Wirrwarr des Dateisystems nicht mehr findest. Was ich damit sagen möchte ist, dass Bewusstlosigkeit nur ein nicht Erinnern an einen – möglicherweise anderen – Bewusstseinszustand ist.

  7. Hi

    Bei Bewusstlosigkeit ist Bewusstsein weg!

    klingt logisch, iat auch eine neue interessante Variante für mich persönlich,

    Aber
    Nun, bei Bewusstlosigkeit ist das Selbst-Bewusstsein weg, weil das ICH weg ist Bewusstsein ist etwas völlig anderes und kann nie weg sein, so wie Energie nie weg sein kann. Nach 400 Seiten komme ICH zu dem Schluß, daß man Bewusstsein nicht erklären kann, obwohl es existiert. Damit sind 399 Seiten vermutlich überflüssig. Diese Art persönlichen Bewusstseins ist individuell und spät, aber nicht DAS Bewusstsein ist neu. Die Existenz des individuellen Bewusstseins verspätet oder nicht, ist der Beweis für die Existenz des allgemeinen Bewusstseins, das mit Selbstbewusstsein aber auch gar nichts zu tun hat. (Ein Namensvetter, ein Verwandter, den man sich nicht aussuchen konnte – möglicherweise. Das können wir gerade noch durchgehen lassen)

    habe übrigens auch Fußball gespielt – mit zu weing Selbst-Bewusstsein, aber mit berechtigtem Glück, wenn man von der Eckfahne eine Tor schießt. Im Winter mit schweren harten Bällen Kopfballtraining würde ich nicht wiederholen. Das ist mir allerdings auch wieder mal zu spät klar geworden.

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